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Aktuelle Meldungen aus dem L-DZ, den vom L-DZ geförderten zivilgesellschaftlichen Beratungsangeboten und Projekten sowie aus dem Demokratie leben!-Netzwerk finden Sie hier.

Das Archiv gibt Auskunft über frühere Meldungen in der Kategorie Aktuelles.

29.05.2026

Rechtsextremismus im digitalen Raum erkennen und handeln

Der Verein niedersächsischer Bildungsiniativen e.V. lädt als Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Hannover des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ zu seiner Demokratiekonferenz mit dem Titel Rechtsextremismus im digitalen Raum erkennen und handeln ein.

Datum: Dienstag, den 30.06.2026 | 17.00 – 20.00 Uhr

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ort: Hannover, der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Inhalt: Algorithmen beeinflussen, welche Inhalte wir täglich sehen. Soziale Netzwerke und digitale Plattformen werden zunehmend genutzt, um rechtsextreme Ideologien, menschenfeindliche Narrative und Desinformation zu verbreiten. Dies oft versteckt hinter Memes, Codes oder vermeintlichem Humor. In unserer Veranstaltung in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt sprechen wir über aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus im Netz, Erkennungsmerkmale und Handlungsmöglichkeiten im digitalen Raum.

Referent*innen: Team der Niedersächsischen Landesmedienanstalt aus den Bereichen Regulierung und Recht sowie Medienkompetenz

Zielgruppe: Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Ehrenamtliche, sowie weitere Interessierte

Anmeldung: https://www.vnb-ev.de/index.php?module=014000&dat=22390

29.05.2026

Workshop: TikTok, Gefühle und der 40er Bizeps

Gerne möchten wir Sie auf den untenstehenden Workshop aufmerksam machen. Organisiert wird dieser vom Jugendforum gegen Rechtsextrimusmus der Vereine niedersächsischer Bildungsiniativen e.V.

Datum: Montag, 15.06.2026
Uhrzeit: 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: Calenberger Esplanade 2, 30169 Hannover

Die „Male Loneliness Epidemic“, antifeministische Trends und steigende Gewalt gegen FLINTA* und queere Menschen zeigen: Online-Radikalisierung von Jungen und jungen Männern ist real und sie beginnt oft mitten im Social-Media-Feed.

In diesem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick in die sogenannte Manosphere auf TikTok:

Wie funktionieren Radikalisierungsprozesse online?

Welche Rollen spielen Männlichkeitsbilder, Selbstoptimierung und Frauenhass?

Und was können wir pädagogisch und gesellschaftlich dagegen tun?

Referentinnen: Kathi Kraft und Luzia Oppermann von onlinetheater.live 

Sie berichten von ihrer Kampagne MYKE, mit der antifeministische TikTok-Bubbles gezielt mit Gegenerzählungen unterwandert wurden.

Zielgruppe: Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Ehrenamtliche sowie weitere Interessierte
 

Kosten: kostenfrei

Anmeldung: https://www.vnb-ev.de/index.php?module=014000&dat=22383

27.05.2026

Wie umgehen mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft? Neue Handreichung des Bundesverbands Mobile Beratung

Ob in der Haus-Chatgruppe, beim Sommerfest oder am Gartenzaun: Rechtsextreme Einstellungen zeigen sich zunehmend auch direkt nebenan. Zum „Tag der Nachbarschaft“ am 29. Mai veröffentlicht der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) die Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist“ – mit konkreten Tipps zum Umgang mit dem Problem.

Auf 40 Seiten zeigt die Broschüre, wie sich Rechtsextremismus in der Nachbarschaft äußert, welche Strategien dahinterstecken und was Menschen dagegen tun können. Sie richtet sich an Bewohner*innen, Vermieter*innen, Hausverwaltungen, zivilgesellschaftlich Engagierte und lokale Initiativen, die mit Rechtsextremismus im Nachbarschafts-Kontext konfrontiert sind.

Eine der wichtigsten Empfehlungen ist die Vernetzung mit Gleichgesinnten. Ob direkt oder indirekt betroffen: Menschen vor Ort sollten Verbündete suchen, Ziele vereinbaren, Verantwortlichkeiten klären und Solidarität organisieren. Denn extrem rechte Einschüchterung verliert laut BMB besonders dann an Wirkung, wenn Isolation durchbrochen wird. Zudem dürften rechtsextreme Vorfälle nicht als bloßer „Konflikt“ unter Nachbar*innen abgetan werden. Das verkenne die politische Dimension des Problems.

Wie die Vernetzung aussehen kann und wie Mobile Beratung dabei unterstützt, zeigen vier Beispiele aus der Praxis. Zudem informiert die Handreichung über juristische Mittel gegen extrem rechte Nachbar*innen, über den Umgang mit psychischen Belastungen, über Sicherheitsvorkehrungen für das eigene Zuhause und über konkrete erste Schritte nach einem Vorfall.

„Rechtsextreme setzen auf Einschüchterung und Vereinzelung“ sagt Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des BMB. „Unsere Broschüre soll dem entgegenwirken und Nachbar*innen dazu ermutigen, sich zusammenzutun und gemeinsam aktiv zu werden. Denn aus 25 Jahren Mobiler Beratung wissen wir: Wo Menschen hinschauen und solidarisch handeln, haben Ausgrenzung und Bedrohung keinen Platz.“

Die Handreichung „Wenn Zuhause nicht mehr sicher ist – zum Umgang mit Rechtsextremismus in der Nachbarschaft“ finden Sie hier.

20.04.2026

Fällt aus! - Digitale Fragestunde zur Antragsstellung - Kleinprojekte

Um Fragen zur Antragsstellung vor der  nächsten Antragsfrist (27.06.2022) beantworten zu können, veranstaltet das Landes-Demokratiezentrum am 24.05.2022 von 17 - 19 Uhr eine digitale Fragestunde, bei der unkompliziert und unverbindlich Ihre Fragen zu den Anträgen gestellt werden können. Anmelden können Sie sich unter kleinprojekte@ldz-niedersachsen.de.

23.01.2026

Infos zum M.A. "Beratung im Kontext Rechtsextremismus" im WS 2026/27

Zum Wintersemester 2026/27 startet an der Philipps-Universität Marburg erneut der berufsbegleitende Masterstudiengang „Beratung im Kontext Rechtsextremismus“. Der Studiengang richtet sich an Fachkräfte, die professionell im Themenfeld Rechtsextremismus, Demokratieförderung und politischer Bildung tätig sind und ihre Beratungskompetenzen wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln möchten. Bewerbungen sind ab Sommer 2026 möglich.

Wer sich für das Studium interessiert, kann sich ab sofort informieren oder beraten lassen oder an einer der Infoveranstaltungen in den nächsten Wochen teilnehmen. Weiteres dazu finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Studiengang finden sie auf der Website der Universität Marburg.